mit alten und neuen Namen
z.B. Nr. 4 Mendel Sabel /: Lilienfeld :/
Geschichte der Juden in Deutschland
Die Frage nach der Integration und Gleichberechtigung der Juden, bisher nur unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet, stellte sich in der Aufklärung neu. In Preußen galt unter Friedrich II. begrenzte Toleranz gegenüber den Schutzjuden.
Kaiser Joseph II. setzte mit dem Toleranzpatent 1782 im Habsburgerreich umfangreiche Erleichterungen in Kraft.
Noch im 18., teilweise sogar im 19. Jahrhundert trugen die Juden im Deutschen Reich jüdische Familiennamen, welche sie sofort als Juden erkennbar machten. Gewöhnlich trugen sie als Familiennamen den Namen des Vaters.
Im 18. und 19. Jahrhundert veranlassten nach und nach Edikte der Landesfürsten die selbstgewählte Annahme von festen Familiennamen.
Die Französische Revolution vollzog 1791 die Emanzipation der Juden in Frankreich, und Napoleon I. trug dieses Prinzip mit dem Code civil in die besetzten und abhängigen Staaten Deutschlands hinein. In den Rheinbundstaaten (z. B. Herzogtum Nassau) wurden Juden zuerst gleichgestellt, wenn auch unter einigen Einschränkungen.
Im Herzogtum Nassau wurden Juden erst mit der Gemeindereform nach der Revolution 1848 Bürger ihrer Wohngemeinden (zugleich mit den ansässigen Adligen).
nach de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Deutschland